21. 01. 2015
Markenwechsel

Nach reiflichen Überlegungen, was meine Pläne für 2015 angeht, habe ich mich entschieden. Ich werde in der Saison 2015 eine private Honda fahren. Es ist immer spannend und aufregend, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Daher freue ich mich sehr auf 2015.



Nach zwei sehr durchwachsenen Jahren, die durch Verletzungen geprägt waren, habe ich mir dieses Jahr einiges vorgenommen. Die Enduro-Saison 2014 mit einigen Podestplätzen zu beenden, hat mir einen Schub Selbstvertrauen für die neue Saison gegeben. Die Meisterschaft wird schwer und die Konkurrenz ist stark. Ich habe neben der Deutschen Enduro Meisterschaft auch die komplette Enduro-Europameisterschaft geplant. Dazu kommen noch einzelne Gastauftritte bei der Enduro-Weltmeisterschaft.
Der erste Auftritt mit neuem Motorrad wird schon Anfang März zum DEM-Auftakt in Uelsen sein.

Marco #118

13. 11. 2014
Hallo,

die SIX DAYS 2014 sind nun schon wieder vorbei. Das ganze Team ist nach einer anstrengenden Reise wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen. Aber erst einmal noch ein kurzes Statement zu den letzten Fahrtagen.
Tag vier wurde nicht ganz so schlimm, wie befürchtet. Zur Jury-Sitzung am Vortag wurde entschieden, dass die Strecke an den schlimmsten Stellen nicht mehr befahren wird. Damit hat sich die Gesamtlänge etwas verkürzt. Zudem wurde der letzte Test nicht zweimal gefahren. Damit war der vierte Tag extrem entschärft worden, was auch besser war, da sonst noch mehr Motorräder mit technischem Defekt ausgefallen wären. Wir konnten mit der Deutschen Trophy bis auf fünf Minuten an die, auf Platz drei liegenden Spanier heran rutschen. Diese hatten ein technisches Problem, was ihnen einige Strafminuten einbrachte.





Fahrtag fünf sollte uns wieder in eine ganz neue Landschaft mit neuen Tests führen. Der Boden war nun wieder steinig, hart und extrem scharf. Der Fahrtleiter meinte im Vorfeld, das es noch einmal ein konditionell sehr anspruchsvoller Tag werden wird. Wie schon die Tage zuvor standen lange Tests und eine lange zermürbende Etappe auf dem Programm. Alle deutschen Fahrer kamen ohne weitere technische Probleme durch. Wir konnten gute Zeiten fahren. Leider verloren wir aber wieder fünf Minuten auf Spanien, da diese hier in diesem Geläuf förmlich zu Hause sind. Somit ging es, mit rund zehn Minuten Abstand auf Platz drei, in den letzten Fahrtag.




Zum Abschlussmotocross sollte noch einmal komplett auf Angriff gefahren werden. Alle Fahrer unseres Teams waren hochmotiviert, noch ein gutes Ergebnis für die Mannschaft und das Einzelergebnis herauszufahren. Der sechste Fahrtag  war noch einmal richtig anstrengend. Am meisten haben mir wieder die Temperaturen zu schaffen gemacht. Die Klasse E2, in der ich startete, war mit 40 Mann die stärkste am Startgatter. Ich bin relativ entspannt in meinen Lauf gegangen. Habe beim Start gut reagiert und war auch nach der ersten Kurve gleich vorn mit dabei. Musste aber, über die zu fahrende Distanz, zwei Franzosen ziehen lassen. Ich konnte jedoch viele schnelle Fahrer hinter mir halten. Mit Platz sieben in meiner Klasse bin ich mehr als zufrieden. Zudem bin ich die schnellste Zeit aller deutschen Fahrer gefahren.



Damit sind die zwei Wochen in Argentinien schon wieder herum. Platz vier mit der Trophy ist mehr, als wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Ich denke, wir können stolz auf unsere Teamleistung sein. Rundum hat es Spaß gemacht, mit so einer starken Mannschaft am Start gewesen zu sein. Ein großer Dank geht natürlich auch an das ganze Betreuer-Team. Alle Beteiligten haben gute Arbeit geleistet und haben sich voll mit eingebracht.
Damit endet für mich die Saison 2014, nach vielen anstrengenden Rennen in den letzten Wochen.

Marco
#118

PS: Vielen Dank nochmals an André Rudolph für die super Aufnahmen!

06. 11. 2014
Hallo,

der dritte Tag hatte es in sich.Alle deutschen Trophy-Fahrer sind im Ziel. Was für den heutigen Fahrtag nicht selbstverständlich ist. Es gab extrem viele Ausfälle durch technische Defekte. Die Etappe ist schon heute fast nicht mehr befahrbar gewesen. Bodenlos tiefe Rinnen, gefüllt mit Staub. Was auch Marcus Kehr heute zum Verhängnis wurde. Der Staub wurde durch den Luftfilter gezogen, worauf der Motor keine Leistung mehr hatte. Mit viel Glück schaffte er es aber bis ins Ziel. Dort hat er den Kolben gewechselt und den Ansaugtrakt gereinigt. Somit sind wir noch vollständig. Anders erging es vielen anderen Teams, was uns in der Tabelle nach vorn spült. Das Podium ist in Sichtweite! Das motiviert für die nächsten Tage. Bei mir ist heute soweit alles glatt gelaufen. Ein, zwei kleine Ausrutscher, aber sonst passt alles.

Morgen wird noch einmal ein richtig harter Tag, da es nochmals auf die gleiche Runde geht.

Bis morgen.
Marco

Hier noch ein paar Impressionen.
Vielen Dank an André Rudolph für die schönen Aufnahmen!





05. 11. 2014
Hallo,

Tag 2 der Six Days in Argentinien ist nun schon wieder vorbei. Damit geht es für morgen und übermorgen auf eine neue Strecke mit neuen Prüfungen. Aber ersteinmal zu gestern und heute. Die Etappe ist extrem staubig und steinig. Gefahren wird jeden Tag nur eine lange Runde und die ersten beiden Tests doppelt. Damit sind wir bei einer Prüfungszeit von knapp einer Stunde bei sechs Tests und einer Streckenlänge von 210 Km. Am Montag früh sind wir bei 5°C gestartet und heute bei über 30°C ins Ziel gekommen. Also genau das, was wir als Mitteleuropäer um diese Jahreszeit gewohnt sind. ;-)
Alle Prüfungen sind extrem schnell gesteckt und haben meist eine Länge von ca. 10 min. Die Prüfungen verlaufen viel in trockenen Flussbetten oder über trockene Wüstenlandschaften. Am ersten Fahrtag hatte ich noch extrem mit langsameren Fahrern zu kämpfen, auf die ich ständig in den Prüfungen aufgelaufen bin. Heute, nachdem nach Championat gestartet wurde, hatte ich komplett freie Fahrt. Allerdings war die Strecke schon komplett zerfahren. Extreme Anbremswellen und endlose Rinnen waren an der Tagesordnung.
Unser Team steht noch ganz gut da. Neben kleineren Verletzungen und dem einen oder anderen Muskelkater ist noch alles in Ordnung. Mit Platz fünf in der Trophy stehen unsere Chancen nicht ganz schlecht, uns noch weiter nach vorn zu verbessern, da das eine oder andere Team vor uns schon einen Ausfall zu verzeichnen hat.

Für die nächsten Tage heißt es aber jetzt ersteinmal, das Tempo zu halten und alles ganz zu lassen!

Bis dahin.
Marco

Hier noch ein paar Impressionen.
Vielen Dank an André Rudolph für die schönen Aufnahmen!








01. 11. 2014
Hallo,

diese Woche ging es nun endlich nach Argentinien los. Ich bin mit der gesamten deutschen Enduro Nationalmannschaft, inkl. Betreuer-Stab, Anfang der Woche nach Argentinien gereist. Schon am Montag früh sind wir von zu Hause aus in Richtung Frankfurt am Main losgefahren. Von dort mit dem Flugzeug nach Madrid. Dann weiter nach Santiago de Chile. Dann nach Mendoza in Argentinien. Von dort aus ging es mit dem Bus nach San Juan, dem Veranstaltungsort. Die Anreise dauerte damit über 42 Stunden. Ein, im Großen und Ganzen anstrengendes Unterfangen. Mittlerweile ist es Donnerstagabend. Wir sind bis jetzt 7 von 11 Prüfungen gelaufen. Jede davon dauert über eine Stunde. Es gibt hier zum einen Prüfungen, wo nur Steine liegen oder das ganze Gegenteil mit Tiefsand. Dazu kommt noch, dass hier in Argentinien Temperaturen um die 30°C herrschen. Morgen werden wir weitere Prüfungen laufen und mit den Motorrädern auf die Teststrecke gehen. Am Samstag geht es dann zur Dokumenten- und technischen Abnahme.
Weitere News später.

Bis dahin.
Marco

Hier noch ein paar Impressionen:










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